Sommercamp 2013

Sommercamp 2013

Am späten Freitagabend begann unser Abenteuer Sommercamp. Mit einem gut gefüllten Car von Riechsteiner & Weber fuhren wir durch die Nacht in Richtung Italien.

Natürlich versuchten wir, die Zeit für ein wenig Schlaf zu nutzen. Einigen gelang dies gut und sie verabschiedeten sich nach einer kurzen Zeit in den Tiefschlaf. Andere hatten jedoch mehr zu kämpfen und versuchten, es sich irgendwie auf ihrem Sessel bequem zu machen. Am nächsten Morgen erreichten wir mehr oder weniger erholt Cesenatico. Cesenatico liegt an der Adria, in der Nähe von Rimini, und wir konnten uns hier in einem Eurocamp niederlassen.

In diesem Camp waren verschiedene Gruppen untergebracht. Die meisten waren mit sportlichen Absichten angereist, denn das Camp verfügt über viele Beach Volley und Basketball Plätze. Diese wurden auch von unserer Gruppe rege genutzt, vor allem das Beach Volleyball schien es einigen Jungs besonders angetan zu haben. Neben dem Sport lud der Strand natürlich zum Entspannen ein. Das Meer war auch für Nichtschwimmer hervorragend geeignet, denn man konnte sehr weit hinein laufen. Dies gefiel jedoch nicht nur den Badegästen, sondern auch die Algen schienen besonders angetan und entschieden sich uns Gesellschaft zu leisten. Ein gratis Algen-Peeling war also bei jedem Ausflug ins Meer garantiert.

Kulinarisch war die Kantine des Eurocamps nicht unbedingt ein Überflieger. Es gab zwar immer genügend, aber an der Variation kann noch gearbeitet werden. Für Abwechslung sorgten jedoch sehr gute Restaurants in der Nähe. Das Programm des Camps gab allen sehr viele Möglichkeiten, ihren eigenen Interessen nachzugehen. Es gab aber auch tolle Ausflüge, wie zum Beispiel den Abstecher ins Mira Bilandia. Hier konnte man sich auf den Wasserbahnen abkühlen, ein riesiges Glacé geniessen und sich auf tollkühnen Bahnen vergnügen.

Wir besuchten auch die älteste, bestehende Republik der Welt: San Marino. Mit knapp über 30‘000 Einwohnern ist San Marino zwar ein Zwerg. Es besitzt laut der WHO aber die höchste Lebenserwartung für Männer. Auch fussballtechnisch vollbrachte die Nationalmannschaft historisches. Am 28. April 2004 gewann die Mannschaft gegen Liechtenstein mit 1:0. Es war der erste und bisher einzige Sieg San Marinos.

Aber auch Cesenatico hatte einiges zu bieten. So konnten wir auf dem Markt nach Schnäppchen suchen und am Abend einen Drink nehmen oder das Tanzbein schwingen.

Wichtiger Teil der Woche war auch der Lobpreis und die verschiedenen Inputs. Das Thema war «be free», also «sei frei». Die verschiedenen Botschaften luden zum Nachdenken und Diskutieren ein. Dies wurde sowohl in den Kleingruppen wie auch in der Freizeit viel getan.

Wie auch im letzten Sommerlager gab es in diesem wieder einen Tanz, den alle erlernen sollten. Man erkannte sofort, dass hier auch einige begnadete Tänzer ans Werk gingen. Es kamen in diesem Sommer auch andere Talente ans Licht, so gab es Leute die sich intensiv dem deutschen Wortgesang widmeten oder jemand der besonders hoch und weit springen und sich drehen konnte.

Alles in allem war das Camp sehr erholsam und wir hatten eine super Stimmung in der Gruppe. Ein grosses Dankeschön geht an Fabienne Arnold, die zusammen mit einem kleinen Leiterteam alles organsiert, geplant und hervorragend durchgeführt hat.

Josua Käser

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