GIL-PUSH-Tag 2013

Am 19. Januar 2013, um 08.15 Uhr fuhren 18 Jugendliche und Teenies mit vier Autos vom nebligen Muri ins sonnige und gut beschneite Engelberg. Sie verbrachten dort einen ganzen Tag auf der 3.5km langen Schlittelpiste. Ich kann schon mal vorweg nehmen, dass es von A bis Z ein genialer Tag war. Die erste Überraschung gab es schon beim Abholen der Tickets. Denn vor dem Eingang des Gondeli-Gebäudes wurden kleine Cola-Dosen gratis verteilt. Ein Eisbär, der daneben stand, sorgte zusätzlich für eine gute Stimmung.

Als wir dann das erste Mal in der Mittelstation Gerschnialp angekommen waren, schnappte sich jeder einen Holzschlitten. Das Kribbeln war zu spüren, denn die einen konnten kaum mehr warten, darauf loszudüsen (die Jungs) und andere waren sich noch nicht ganz sicher, wie man denn so einen Holzschlitten steuert und kontrolliert (die Girls). Doch schon ziemlich bald fuhren wir alle wie die Wilden die Piste hinunter. Natürlich schossen wir bei diesem schönen Wetter auch ein Beweis-Gruppenfoto (Fotografin Rebekka Arnold).

Zum Mittagessen trafen wir uns in einem Bergrestaurant bei der Station Trübsee (1800 m.ü.M.). Mit meinem Hundeblick schaffte ich es, dass die Kellnerin es zuliess, dass wir auch unser Picknick dort essen durften. Die einen nahmen es dabei sehr gemütlich, wobei andere so schnell wie möglich wieder auf die Piste wollten. Wir hatten aber noch ein zusätzliches Spezialangebot, wir durften nämlich mit Gummiringen und einer Art Kunststofftöff’s, eine extra dafür angelegte Piste hinunterrutschen. Es machte uns so viel Spass, dass die meisten von uns dieses Spezialangebot ziemlich lange nutzten.

So blieben den einen zeithalber nur noch eine bis zwei letzte Schlittelfahrten. Diese genossen wir aber in vollen Zügen, bis wir uns schliesslich um 15.45 Uhr wieder bei den Autos trafen und uns dann auf den Heimweg machten.

Wir sind Gott sehr dankbar für das perfekte Wetter und die vielen unfallfreien Fahrten. Ausser ein paar „blauen Mosen“ haben wir nur gute Erinnerungen an diesen gesegneten Tag. Auch ein herzliches Dankeschön an alle Helfer und Fahrer.

Bericht von Raffael Arnold